5 Gründe, warum du bloggen solltest

Blogs erfreuen sich größter Beliebtheit. Sowohl die Zahl der Blogger steigt stetig als auch die Zahl der Leser. Selbst die klassischen Medien greifen immer wieder auf Themen aus Blogs zurück und berichten darüber. Höchste Zeit, dass auch du mit dem Bloggen anfängt und die Chancen nutzt!

Das beliebteste Blog-CMS ist WordPress. Um einige Zahlen zu nennen:

  • 66.130.651 Installationen weltweit
  • 25.045 Plugins stehen zum Download zur Verfügung
  • 1780 freie Themes
  • CMS-Marktanteil von 66%

Auszug aus den WordPress Statistiken zum 10-jährigen Jubiläum

Auszug aus den WordPress Statistiken zum 10-jährigen Jubiläum. Quelle: http://marketpress.com/anniversary/

An der Faszination „Bloggen“ muss also was dran sein – richtig! Hier sage ich dir, warum auch du bloggen solltest und wie es dich voranbringt.

1) Du hast etwas zu sagen, dann tu es auch!

Egal ob du technisch versiert bist, ein Vollblut-Sportler bist oder in einem anderen Hobby glänzt: Du tust es, weil es dir Spaß macht. Warum teilst du deine Begeisterung nicht mit anderen? Schreibe deine Erfahrungen und Tipps aus.

So findest du nicht nur Gleichgesinnte für einen künftigen Austausch sondern baust dir auch für dich selbst ein Nachschlagewerk auf. „Wie hatte ich doch gleich den Vista-Treiber meines Druckers unter Windows 8 zum Laufen bekommen?“ Dein Blog weiß es bestimmt noch!

2) Lerne von anderen und werde selbst zum Lehrer

Vorweg: Klugscheißer mag niemand, auch nicht in der Blogosphäre. Achte beim Schreiben deiner Artikel daher darauf, dass du nicht überheblich bist. Zeige dein Wissen, belege es mit Beobachtungen aber lass dich immer auf sachliche Kritik und Diskussionen ein.

Durch Kritik wächst du, durch den entstehenden Austausch lernst du ständig dazu. Du baust dein Wissen aus und wirst mehr und mehr zum Experten. Man spricht dann von „Meinungsmacher“ und „Autorität“. Deine Leser schicken Freunde bei Problemen zu dir. „Dein System hängt? Schau mal bei meine-windowstipps.de vorbei, der Max kann da bestimmt helfen.“

3) Zeige Disziplin und halte durch

Aschenbahn

Werde zum Dauerläufer: Blog-Aschenbahn

In diesem Artikel geht es darum, warum du bloggen solltest und einer der Gründe soll es sein, dass du durchhalten musst? Absolut richtig!

Um einen Blog dauerhaft zu betreiben, musst du Artikel nicht nur schreiben sondern auch deren Veröffentlichung planen. Ein Artikel pro Monat ist ganz klar zu wenig. Gleichzeitig musst du viel recherchieren, Infos zusammentragen, Kontakte pflegen.

Kurzum: Du musst Disziplin zeigen. Das bringt dich auch in anderen Bereichen deines Lebens weiter. Auch in deinem normalen Job musst du Sachen managen und organisieren. Nutze hierfür die Erkenntnisse, die du beim Bloggen gesammelt hast!

4) Profitiere bei deinem nächsten Vorstellungsgespräch von deiner Blogger-Karriere

Dieser Punkt resultiert direkt aus dem vorangegangenen. Dein künftiger Chef sieht es mit Sicherheit gerne, wenn du dich für ein Ding begeistern kannst. Wenn du über einen langen Zeitraum deinen eigenen Blog pflegst und „großziehst“ ist das durchaus ein Punkt, der Eindruck schinden kann. Das variiert natürlich von Branche zu Branche. Aber wenn dein künftiger Chef sieht, dass du 42 Artikel zum Thema „Netzwerke mit Windows aufbauen“ geschrieben hast und dich in einer IT-Firma bewirbst, die genau darauf spezialisiert ist, kannst du dir sehr sicher sein, dass das verdammt gut ankommt.

Gerade auch für Berufseinsteiger, die frisch von der Schule kommen, ist es ein Bonus wenn bei den „Hobbys“ nicht nur „Kassenwart im Tischtennisverein Hintertupfingen“ steht sondern eben auch ein Blog vorzuweisen ist.

5) Erfreue dich an Werbeeinnahmen

Bloggen und Geld verdienen Artikelbild

Bloggen und Geld verdienen

Auch bei diesem Punkt möchte ich eine „Warnung“ vorausschicken: Erhoffst du dir schnellen Reichtum durch deinen Blog, dann lasse es am besten direkt wieder. Du wirst nach drei Monaten feststellen, dass du viel zu wenige Besucher hast als dass du über Nacht und ohne weitere Arbeit reich wirst.

Bloggst du hingegen aus Leidenschaft (siehe Punkte 1 – 4), hast schon ein Jahr durchgehalten und kannst dich über ausreichend Besucher freuen, dann kannst du neben all den anderen Errungenschaften (zusätzlich zu den obigen Punkten wären das zum Beispiel auch neue Bekanntschaften – die sind Gold wert!) auch über die Refinanzierung deines Blogs nachdenken.

Sei aber nicht enttäuscht, wenn die am Anfang nur reichen, um deine Webhostingkosten zu decken. Das Ziel ist, nie aufzugeben und immer weiter zu machen. Bald kannst du dann nicht nur deine Hostingkosten decken, sondern hast auch noch das Geld übrig, mit deiner Freundin oder deinem Freund schick essen zu gehen ;-)

Leseempfehlungen: Tipps & Tricks

Da aller Anfang schwer ist, möchte ich dir noch einige Leseempfehlungen mit auf den Weg geben. Lass dich aber von all den Tipps nicht entmutigen. Fange klein an und beobachte, wie sich dein Projekt entwickelt. Du wirst sehr schnell ein Gefühl dafür bekommen, wie du deine Leser faszinieren kannst. Darauf kannst du dann aufbauen und weitere Tipps und Tricks zum Bloggen umsetzen.

Für den Fall, dass du noch nicht überzeugt bist, beschreibt Tim von myMonk in 8 Punkten, warum du unter den Gesichtspunkten „innere Ruhe“ und „Persönlichkeitsentwicklung“ bloggen solltest.

Bevor du dann loslegt, solltest du dir die Anleitung zum Thema Blog starten von Vladislav Melnik durchlesen.

Dein erster Artikel ist geschrieben und veröffentlicht. Jetzt brauchst du Besucher. Uwe Walcher hat in einem Selbstversuch getestet, wie er 1000 Besucher für einen Artikel erreichen kann. Etwas kompakter werden Vermarktungsstrategien für Blogartikel von Peer Wandiger und Rene Walter beschrieben.

Ich selbst habe hier im Blog auch einige Tipps für dich parat. Schau dir doch mal meine Artikel über Blogger No-gos und wie du alte Artikel erneut bewerben kannst an.

Allen, die sich lieber auf der Couch oder abends im Bett in das Thema „bloggen“ einlesen möchten, sei das Buch „Blog Boosting: Marketing | Content | Design | SEO*“ empfohlen. Auf 448 Seiten ist hier geballtes Wissen zu finden.

Fazit

Jetzt weißt du also, dass du einen Blog brauchst. Worauf wartest du noch? Aller Anfang ist schwer, klar. Das wichtigste ist, dass du nicht aufgibst und dran bleibst. Mit der Zeit stellt sich eine Routine ein und die typischen Abläufe gehen schon fast automatisch vonstatten.

Was waren deine Erfahrungen als du mit dem Bloggen angefangen hast? Ich würde mich freuen, wenn du mir die Hürden, die du gemeistert hast, in den Kommentaren mitteilst. Oder bloggst du noch gar nicht? Mich würde interessieren, warum. Auch dafür ist Platz in den Kommentaren!

Veröffentlicht von

Hi, mein Name ist Dominik und ich berichte hier über meine Erfahrungen und Beobachtungen zu den Themen Onsite-Optimierung, WordPress und Social Media. Seit Anfang 2013 bin ich auch Selbständig tätig und betreue Kunden bei Webprojekten. Wenn du dich mit mir verbinden möchtest, kannst du mir gerne auf Google+ folgen. Aber auch auf Twitter und Facebook bin ich aktiv.

13 Kommentare » Schreibe einen Kommentar

  1. Ich blogge noch nicht lange. Letztes Jahr habe ich erst richtig angefangen. Die Besucherzahlen steigen langsam aber sicher. Mal sehen, was daraus wird.

    Danke für deine Übersicht!

    LG Thomas

  2. Hi Dominik,

    danke für den Beitrag. Danke für die Verlinkung!

    Bloggen bzw. Content Marketing ist wirklich eins der besten Marketingtools da draußen.

    Gruß
    Vladislav

  3. Ich habe gerade erst vor meiner 2monatigen Australien-Reise mit dem bloggen angefangen um Gleichgesinnten Tipps und Tricks mit auf den Weg zu geben und darauf Lust zu machen selbst so eine Reise zu starten. Die größte Hürde für mich war der innere Schweinehund.
    Einerseits befindet man sich im Urlaub und möchte einfach nur entspannen und andererseits muss man doch immer zeitnah bloggen um auch die Emotionen noch entsprechend einfangen zu können. Wenn man dann mal angefangen hat, macht es doch viel Spaß – kostet aber manchmal auch ein wenig Überwindung.
    Die nächste große Hürde wird voraussichtlich den Sprung zu schaffen auch nach dem Ende meiner Reise die Seite noch mit interessanten Beiträgen weiter zu beleben.

    Gruß
    Rico

  4. Ich betreue in unserer Firma den Firmenblog. Zweimal in der Woche einen längeren Artikel zu verfassen (500-1000 Wörter) ist schon eine Herausforderung, wenn man auch Mehrwert bieten will und die Artikel auch noch sprachlich und unter SEO-Gesichtspunkten optimiert. Da steht am Anfang die Findung eines geeigneten Themas. Dann muss man sich überlegen, wie man dieses Thema am besten für die eigene Zielgruppe aufbereitet. Man recherchiert Zahlen, Daten und Fakten und schaut, was andere dazu geschrieben haben. Dann überlegt man sich eine Struktur für den Beitrag und schließlich greift man endlich in die Tasten und schreibt den Artikel herunter. Dann ist die Arbeit aber noch lange nicht vorbei. Der Artikel muss sprachlich und stilistisch in Reinform gebracht, (Zwischen)Überschriften, Fettungen und Verlinkungen vorgenommen werden usw. Sind auch die passenden Keywords an den zentralen Stellen untergebracht? Abschließend lässt man den Artikel liegen und liest ihn sich nach einer gewissen Zeit noch einmal ganz durch (oder bittet einen Kollegen, die Lektorarbeit vorzunehmen). Damit der Artikel letztlich aber nicht in Schönheit stirbt, muss er natürlich in der Blogosphäre, auf Facebook & Co. Verbreitet werden. Das alles braucht wie schon gesagt …Zeit. Da können mit allem Drum und Dran, wenn es ein hochwertiger Artikel werden soll, schon ein paar Stunden zusammenkommen. Würde mich mal interessieren, wie lange die anderen hier durchschnittlich an einem längeren Artikel sitzen.

    Abschließend möchte ich gerne noch auf einen meiner Beiträge verweisen, der Ideen für Blogartikel gibt, falls man mal eine Ideenblockade haben sollte: http://www.online-solutions-group.de/blog/suchmaschinenoptimierung-seo/25-kreative-blogpost-ideen-to-go-fuer-ihren-corporate-blog/

  5. Wie kommt es nur, dass mir hier der ganze Auftritt nicht gefällt? Weil es einfach nur WordPress-Werbung ist? 5 Gründe warum ich bloggen sollte?Die Aussage ist mies übersetzt und mindestens 1:1 einfach nur aus dem Mutterland des Revolvertums übernommen. Wir leben in Deutschland, hatten bisher einen wirklich guten Fachjournalismus und jetzt sollen wir uns amerikanischen Tugenden zu Nutze machen, weil es da noch ein paar Dollars zu verdienen gibt? Unsere Mentalität ist nicht die der Amerikaner.Wir lesen noch lange nicht jeden Müll, sind durch die Bank besser informiert, als das Volk von Mr. Obama und müssen nicht an jeden Quark glauben,den man uns vermitteln will, in der Hoffnung, dass durch jede Wiederholung im Netz die Zahl derjenigen wächst, die schnell vergessen und nicht merken, dass es wirklich schon ein alter Hut ist.Ein altes Kleid in neuen Gewändern.Leicht zu durchschauen und sicherlich nicht forschrittlich. Lasst doch diese Blog-Jobs von PR-Leuten machen, immerhin haben die es gelernt. Und konzentriert Euch alle auf Eure Arbeit. Noch sind wir in Deutschland ein Land von Fachleuten mit qualifizierten Abschlüssen. In diesem Sinne.Lasst Euch nicht mit jedem Murks konditionieren, um Dinge von Leuten zu lesen, die sich für wichtig halten, weils aus Amerika kommt. Er bildet nicht jede Werbeaussage nur weil oben drüber Affinität steht.

  6. @Rico
    Das ist bei vermutlich den meisten Blogs, die „nebenher“ betrieben werden ein Problem: das Zeitmanagement. Ich versuche derzeit, am Wochenende ein oder zwei Artikel zu schreiben und die dann unter der Woche zu veröffentlichen. So umgeht man das Problem nichts tun zu können, wenn man mal wieder länger im Büro ist. So steht dann „nur“ noch die Vermarktung an.

    @Martin
    Ja, ein gut recherchierter Artikel braucht Zeit. Sowohl in der Vorbereitung als auch bei der Nachbearbeitung. Und das eigentliche Schreiben und Grafiken erstellen/suchen erledigt sich auch nicht von selbst.

    Für diesen Artikel hier habe ich 2-3 Stunden gebraucht, für umfangreichere kann auch locker doppelt so viel Zeit drauf gehen.

    @Joachim
    Es gibt natürlich auch noch andere Blog CMS neben WordPress. WordPress ist aber das populärste und mächtigste. Außerdem setze ich es hier selbst ein und kenne mich damit doch recht gut aus. Als Werbung sehe ich meinen Teaser nicht, das ist eher ein Aufhänger.

    Deiner Unterstellung, der Artikel wäre „mies übersetzt“ widerspreche ich. Das ist einfach nur eine Unterstellung. Poste hier doch bitte den Link zu dem Beitrag, den ich angeblich aus dem englischen übersetzt habe!

    Wo haben wir in Deutschland „guten Fachjournalismus“? Bei Focus und Spiegel, die einfach nur dpa-Meldungen umschreiben? Bestimmt nicht. Die meisten großen Enthüllungen in letzter Zeit wurden über Blogs getätigt und von den Medien sogar aufgenommen. Denke zum Beispiel mal an #adblockgate.

    Soweit ich weiß kann man bloggen nirgends lernen, wie du behauptest. Da zählen einfach Erfahrungen und Beobachtungen/Analysen dazu.

    Dass du Amerikaner pauschal alle als dumm bezeichnest und dass die deutschen pauschal alle qualifizierte Abschlüsse haben sollen lasse ich unkommentiert.

    Wahrscheinlich bin ich schon wieder viel zu detailliert auf deine Antwort eingegangen da du offensichtlich nur pöbeln wolltest. Wenn du sachlich diskutieren möchtest kannst du das gerne tun, aber dann bitte mit Beweisen und ohne Unterstellungen. Danke.

  7. Dominik ich würde jetzt per se einfach mal sagen: Don’t feed the troll ;) Alleine die von dir unkommentierte Diffamierung, dass Amerikaner durch die Bank uninformiert sind, sagt doch schon alles über das simple Gemüt dieser Person aus. Danke für ne Beitrag.

  8. Danke für diesen interessanten Beitrag. Vor allem die Links sind recht spannend, da war auch einiges dabei, das ich noch nicht kannte.

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  10. Pingback: Webworker: Ich hab kein Bock mehr! : : media-affin.de

  11. Nicht unter kriegen lassen von blöden Kommentaren (wobei jede Meinung respektiert werden soll). Ich blogge seit knapp drei Monaten. Es macht einfach Dass, obwohl ich weit von einem PR-Profi entfernt bin. Das schöne ist doch, dass jeder seine Meinung in Form von Blogbeiträgen äußern kann. und positive oder negative Kommentare lassen einen Blog erst lebendig werden. Stephan

  12. Die meisten Anfänger haben keine Geduld, oder sie finden kein Thema über das sie schreiben könnten. Das allerschwierigste ist Geld mit seinem Blog zu verdienen. Meine inspirationen hole ich mir bei Peer Wandinger, er schreibt wirklich sehr gute Artikel, und antwortet auch auf Fragen, erst Recht wenn man Anfänger ist.

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