Media Kit für Blogger erstellen

Im Rahmen des 10 Wochen Projekts auf media-affin.de steht diese Woche die Umsetzung des Media Kits an. In einem Media Kit werden relevante Blogkennzahlen veröffentlicht, sodass du potentiellen Werbepartnern auf einen Blick zeigen kannst, wen sie auf deinem Blog erreichen können und wie groß die Reichweite ist. Was in ein solches Media Kit gehört erfährst du im Artikel.

Brauche ich ein Media Kit?

In einem Media Kit sind Daten zu einem Blog gesammelt, die für Advertiser, Kooperationspartner aber auf für die Leser interessant. Deine Leser stehen hier allerdings ausnahmsweise nicht im Mittelpunkt. In deinem Media Kit darf es also durchaus technisch zu gehen.

Klassischerweise tauchen Mediadaten in Printprodukten auf. Wikipedia schreibt dazu:

Zusätzlich zum konkreten praktischen Nutzen, wie etwa der Bekanntgabe von Schlussterminen, sollen die Mediadaten auch als Anreiz und Entscheidungshilfe für Werbungtreibende und Werbungsmittler (Werbe- und Mediaagenturen) dienen, um in den jeweiligen Zeitungen oder Zeitschriften Anzeigen bzw. Annoncen zu schalten.

Kurz: Möchtest du deinen Blog vermarkten, Werbung schalten, Gastartikelplätze anbieten etc., dann solltest du dir über ein Media Kit Gedanken machen.

Welche Inhalte gehören in ein Media Kit?

Pauschal kann man diese Frage nicht beantworten, es kommt auf dein Thema und deine Zielgruppe an. Bloggst du über Food oder Fashion, also bildlastige Themen, bietet es sich an, dein Media Kit optisch anzupassen (und/oder als gestaltetes PDF anzubieten!). Das heißt, du solltest es mit aussagekräftigen Bildern aufhübschen. Auch macht eine Beschreibung deiner Person nicht immer Sinn. Ich halte es beispielsweise für sinnvoller, auf die „Über mich“-Seite zu verlinken und im Media Kit selbst deine Person nur kurz anzuteasern.

Die folgenden Inhalte sollten aber in jedem Fall in deinem Media Kit zu finden sein.

  • Infos zum Blog: Launch, Themen, Posting-Frequenz, …
  • Blogstatistiken: Besucher, Seitenaufrufe, Follower, …
  • beliebteste Artikel und/oder Seiten
  • Trafficquellen (Suchmaschinen, Social Media, externe Websites)
  • SEO-Kennzahlen (Sichtbarkeit, Rankings, PR)
  • Anzahl der zu vermietenden Werbeplätze, Größe und Platzierung der Werbeplätze, Kosten für die Werbeplätze
  • Kontaktmöglichkeit (Ganz wichtig! Mach es Advertisern so einfach wie möglich, dich zu kontaktieren.)

Beispiele für Media Kits

Es kann nie schaden, sich andere Media Kits anzuschauen. Einige Beispiele, deren Inhalt und/oder Optik mir besonders zusagen, möchte ich dir als Inspirationsquelle mit auf den Weg geben:

Auf „Girls Guide To Blogging“ gibt es eine laaange Liste an Punkten, die in dein Media Kit passen könnten.

Bestimmt bist du auch neugierig, wie ich es umgesetzt habe – hier geht es zum media-affin Media Kit.

Fazit

Die erste Einrichtung des Media Kits kann schon einige Zeit in Anspruch nehmen, gerade auch wenn du dich für eine zusätzliche PDF entscheidest. Einmal erstellt, solltest du sie auch regelmäßig aktualisieren. Du siehst also: Die Mediadaten machen Arbeit. Trotzdem profitierst du von Ihnen, denn sie überzeugen (hoffentlich) Advertiser davon, bei dir Werbung zu buchen. Somit hat sich der zeitliche Aufwand schon sehr bald amortisiert.

Hast du auf deinem Blog ein Media Kit? Lass mir in den Kommentaren doch ein Link da!

Veröffentlicht von

Hi, mein Name ist Dominik und ich berichte hier über meine Erfahrungen und Beobachtungen zu den Themen Onsite-Optimierung, WordPress und Social Media. Seit Anfang 2013 bin ich auch Selbständig tätig und betreue Kunden bei Webprojekten. Wenn du dich mit mir verbinden möchtest, kannst du mir gerne auf Google+ folgen. Aber auch auf Twitter und Facebook bin ich aktiv.

1 Kommentar » Schreibe einen Kommentar

  1. Ich habe vor Kurzem mein erstes Media Kit erstellt. Ich habe sehr lange daran gesessen, bin mit dem Ergebnis aber zufrieden und konnte auch schon die ersten Kontakte damit überzeugen und so Aufträge an Land ziehen. Es lohnt sich also wirklich etwas Zeit und Arbeit in ein Media Kit zu investieren!

    LG, Deli

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