Seite nicht gefunden – SEO, Social Media und WordPress https://www.media-affin.de SEO, Social Media und WordPress Sun, 03 Nov 2019 18:52:05 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=5.2.5 FAQPage – Template & Beispiele mit JSON-LD (schema.org) https://www.media-affin.de/blog/schema-org-faqpage https://www.media-affin.de/blog/schema-org-faqpage#comments Sat, 11 May 2019 11:34:23 +0000 https://www.media-affin.de/?p=1141950 Weiterlesen →]]> Seit wenigen Tagen unterstützt Google das schema.org Markup für FAQPage. Höchste Zeit also, geeignete Inhalte entsprechend auszuzeichnen. In diesem Artikel zeige ich dir, wie du das entsprechende JSON-LD Snippet korrekt nutzt und wie das Ergebnis in den Google SERPs aussieht.

Unterschied zwischen FAQPage und QAPage

Google hat das gegenüber Search Engine Land so kommuniziert:

We’re always looking for new ways to provide the most relevant, useful results for our users. We’ve recently introduced new ways to help users understand whether responses on a given Q&A or forum site could have the best answer for their question. By bringing a preview of these answers onto Search, we’re helping our users more quickly identify which source is most likely to have the information they’re looking for. We’re currently working with partners to experiment with ways to surface similar previews for FAQ and How-to content.

Wann FAQPage genutzt werden darf und wann nicht

Damit Google einen validen Use Case in deinem Markup sieht, darf der Inhalt nur von dir als Seitenbetreiber kommen und nicht von Nutzern. User generated Content ist also tabu.

Zu user generated Content zählt Google diese Umgebungen:

  • Foren wo Nutzer auf eine Frage antworten können (z. B. gutefrage.net)
  • Produkthilfeseiten wo Nutzer eine Frage beantworten können
  • Produktseiten wo Nutzer Fragen und Antworten übermitteln können (z. B. Amazon Produktseiten, „Kundenfragen und -antworten“)

Code-Beispiel: So sieht das korrekte JSON-LD Markup für FAQPage aus

Das ist wichtig:

  • Es müssen structured data vom Typ FAQPage genutzt werden
  • „name“ muss der Title der Website sein
  • Jede Frage im FAQ-Bereich muss mit dem „type“ Question ausgezeichnet werden
  • Der answerCount muss der Anzahl der Antworten zu dieser Frage entsprechen
  • Jede „Answer“ zu dieser Frage muss innerhalb von acceptedAnswer stehen
  • Eine Antwort kann auch ein Bild enthalten
  • In Question und Answer muss jeweils der komplette Text vorhanden sein

So wird FAQPage in den SERPs dargestellt

Die folgenden Suchanfragen stammen aus diesen SERPs (Links öffnen Google-Suche): BMW Kidsbike Stützräder, kleinstes Puky Laufrad wieviel Zoll und Puky Laufrad 10 Zoll.

FAQPage-Darstellung von drei Fragen und Antworten in den Desktop-SERPs

Ab drei Fragen und Antworten erscheint ein „Mehr anzeigen“-Button, sowohl am Desktop als auch mobil

Auf Position 8 als letzter Treffer auf Seite 1 werden die Fragen und Antworten ebenfalls angezeigt

Am Smartphone erscheint unterhalb der FAQPage-Box ein weiteres SERP-Feature: Nutzer fragen auch. Position 2 wird weit nach unten verdrängt

Erste Erkenntnisse zu FAQPage

Auf meiner Seite zu Laufrädern für Kinder habe ich bei zwei Produkseiten den FAQ-Bereich mit obigem JSON-LD Markup für FAQPage ausgezeichnet (BMW Kidsbike und Puky LR M).

  • Umgesetzt habe ich das wie gesagt mit JSON-LD, nicht mit Microdata.
  • Ich habe die beiden URLs über „URL-Prüfung“ in der Search Console crawlen und indexieren lassen. Bereits nach wenigen Minuten (!) waren die Fragen und Antworten in den Google SERPs zu sehen.
  • Nach ersten Stichproben scheint das SERP-Feature nur für Position 1 Rankings ausgespielt zu werden. Update: Wie auf dem Screenshot oben zu sehen, wird das FAQPage SERP Feature auch auf anderen Positionen als #1 ausgespielt.
  • Mobil folgt teilweise direkt nach den FAQPage-Inhalten eine „Nutzer fragen auch“-Box – das organische Position 2 Ranking rutscht also unter Umständen sehr weit nach unten, der Traffic dafür wird sinken.
  • Nach der dritten Frage bzw. Antwort erscheint sowohl am Desktop als auch mobil ein „Mehr anzeigen“ Button.
  • Ich habe es noch nicht geschafft, dass der Google Assistant diese Fragen vorliest – wenn du da einen heißen Tipp hast gerne in die Kommentare schreiben!

Fazit: Ist der Einsatz von FAQPage sinnvoll?

Es gelten dieselben Argumente wie bei anderen SERP-Features: Sie sorgen für mehr Dominanz innerhalb der Google-Suchergebnisse, sorgen aber vermutlich für weniger organischen Traffic auf der Website selbst. Gleichzeitig gilt aber ebenfalls wie immer: Wenn du dir den Platz nicht sicherst, wird es früher oder später ein Wettbewerber tun. Und: Braucht es den Traffic, der „nur“ nach der Antwort auf eine Frage sucht überhaupt? Konvertiert dieser Traffic? Hier muss also im Einzelfall und je nach Geschäftsmodell entschieden werden.

Was sind deine Beobachtungen und erste Erkenntnisse zum Einsatz von FAQPage? Verrate es mir in den Kommentaren!

]]>
https://www.media-affin.de/blog/schema-org-faqpage/feed 3
Case Study – Wie ich das DM Warenkorb Snippet übernommen habe https://www.media-affin.de/blog/case-study-wie-ich-das-dm-warenkorb-snippet-uebernommen-habe https://www.media-affin.de/blog/case-study-wie-ich-das-dm-warenkorb-snippet-uebernommen-habe#comments Sun, 12 Feb 2017 12:52:23 +0000 http://www.media-affin.de/?p=1141927 Weiterlesen →]]> Immer wieder werde ich gefragt, wieso weshalb warum Inhalte bzw URLs im Index auftauchen oder eben nicht. So hab ich 2013 eine Case Study starten „müssen“, um einem hartnäckigen Kunden zu beweisen, dass die Meta Description kein (direkter) Rankingfaktor ist. Obwohl Google das ja bereits 2009 verkündet hatte.

Auch so ein Klassiker: „Die robots.txt verhindert die Indexierung von Inhalten/URLs.“ Also war es Zeit, wieder mal eine Case Study aufzusetzen – mit einem Ergebnis, das ich so auch nicht erwartet hätte!

Was die robots.txt (nicht) ist

Über die robots.txt kann das Crawl-Verhalten von Suchmaschinen-Bots gesteuert werden. Konkret: Du kannst hier definieren, welchen URLs oder ganzen Pfaden der Bot beim Website-Besuch folgen soll. Das hat aber überhaupt nichts mit der Indexierung zu tun. Um diesen Beweis anzutreten, habe ich einen kleinen Test aufgesetzt – mit überraschendem Ergebnis.

Anmerkung: Hier erfährst du, welche Möglichkeiten du für die Steuerung der Indexierung hast.

Vorgehensweise beim Experiment

Für den Versuch habe ich ein „Opfer“ gebraucht. Ein starker Brand sollte es sein, damit ich durch meine Spielereien keinen Schaden anrichte. Fündig wurde ich beim Karlsruher Drogeriemarkt DM. Unter dm.de/robots.txt ist folgendes zu finden:

User-agent: *

Disallow: /search/
Disallow: /cart/

Sitemap: https://www.dm.de/?view=asSitemap

Der Pfad /cart/ dürfte nach der Logik der „robots.txt verhindert eine Indexierung“-Fraktion also nicht im Index auftauchen. Was es für mich zu beweisen galt: Das stimmt nicht.

Weiter kam in diesem Szenario hinzu, dass DM die Warenkorb-Seite im Quelltext mit noindex ausgezeichnet hat. Meine These: Wird eine Seite via robots.txt vom Crawlen ausgeschlossen, findet der Google-Bot diese noindex-Anweisung gar nicht – er darf die Seite und damit den Quelltext ja nicht crawlen.

Um das zu belegen, habe ich mit der Holzhammer-Methode sitewide aus dem Footer dieses Blogs auf die Seite dm.de/cart/ verlinkt. Als Linktext habe ich mangels Kreativität „Dominik Horn war hier“ gewählt. Was soll man auch sonst schon bei sich auf der Seite in den Footer schreiben? ;-)

Ergebnis: Das DM SERP Snippet trägt meinen Namen im Title

Wenig überraschend war dm.de/cart/ wenige Stunden später im Index aufzufinden. Case Study erfolgreich, Beweis erbracht, läuft. Dabei wäre es auch geblieben, hätte ich den Tab mit der site-Abfrage nicht vergessen zu schließen. So hab ich einige Tage später dieses Bild in den Google-Suchergebnissen vorgefunden:

DM SERP-Snippet mit Dominik Horn war hier als Titel

DM SERP-Snippet: „Dominik Horn war hier“ als Title

Bei Bing dagegen taucht im Meta Title nur die Domain auf:

DM SERP-Snippet bei Bing mit Domain als title

DM SERP-Snippet bei Bing: Title zeigt Domain

Wie bei Bing sieht es auch bei Yahoo aus, duckduckgo und Yandex haben die Seite dm.de/cart/ gar nicht im Index. Fun Fact: Yandex zeigt bei der Suche nach „site:dm.de/cart/ „Dominik Horn“ vier Treffer für Einhorn-Kondome.

Fazit

  • Die robots.txt hilft nicht dabei, URLs aus dem Google-Index fernzuhalten.
  • Bei via robots.txt gesperrten Seiten wird der Ankertext der Backlinks als Meta Title in den SERPs angezeigt. Wie sich das bei sich unterscheidenden Ankertexten verhält müsste geprüft werden. Ich vermute, dass es hier auf Dinge wie Domain Authority/Qualität der Backlinks der verlinkenden Domain ankommt und Google dann den passendsten Anker als Title anzeigt.
  • Google verhält sich hier anders als Bing, Yahoo, duckduckgo und Yandex.
  • Unklar ist, ob duckduckgo und Yandex die Seite nicht im Index haben, weil sie via robots.txt gesperrt ist oder weil diese beiden Suchmaschinen den Quellcode trotz Disallow-Anweisung in der robots.txt trotzdem crawlen und somit auch das noindex finden. Weiß da jemand mehr?

Hast du diesbezüglich auch schon Experimente durchgeführt? Hier könnte man feine Guerilla-Aktionen durchführen ;-) Wenn du mehr Input und Gedanken dazu hast, freue ich mich auf deinen Kommentar!

]]>
https://www.media-affin.de/blog/case-study-wie-ich-das-dm-warenkorb-snippet-uebernommen-habe/feed 18
WordPress Backup mit BackWPup in die Dropbox https://www.media-affin.de/blog/wordpress-backup https://www.media-affin.de/blog/wordpress-backup#comments Fri, 19 Feb 2016 15:29:52 +0000 http://www.media-affin.de/?p=85003 Weiterlesen →]]> Die Wichtigkeit eines WordPress-Backups wird häufig erst dann so wirklich klar, wenn der Blog in Trümmern liegt. Egal ob Hacker-Angriff, Serverausfall, schief gegangenes Update oder einfach menschliches Versagen: Wenn du kein aktuelles Backup zur Hand hast, musst du darauf hoffen, einen Profi zu finden, der vielleicht noch etwas retten kann. Mit einem Backup kannst du das Malheure einfach selbst wieder fixen. Wie das mit Hilfe des kostenlosen Plugins BackWPup funktioniert, verrate ich dir im Artikel.

Warum ist ein Backup deiner WordPress-Installation wichtig?

Wie auch bei deinem PC oder deinem Smartphone schützt dich ein Backup vor Datenverlust. Wie eingangs erwähnt, kann vieles zum Verlust deiner Daten führen:

  • Deine Website wurde gehackt
  • Dein Hoster wurde gehackt
  • Dein Hoster hat einen Hardware-Ausfall und selbst kein Backup – gerade bei günstigen Hostern kann das vorkommen
  • Ein Plugin-Update ging schief
  • Ein WordPress Core-Update ging schief
  • Du hast etwas an deiner Website bearbeitet und jetzt sieht alles „komisch“ aus

Du siehst, es gibt viele Gründe, warum du auf ein Backup angewiesen sein kannst. Wenn der Ernstfall eintritt, ist es zu spät, sich erst dann mit dem Thema WordPress-Backup zu befassen. Im Idealfall geht dein Blog oder deine Seite gar nicht online, bevor es nicht auch einen Backup-Plan gibt. Dabei möchte ich dir mit diesem Tutorial helfen. Du wirst sehen, das ist gar nicht schwierig und in wenigen Minuten eingerichtet. Dafür bleibt dir dann im Falle eines Falles viel Zeit, Stress und auch Geld erspart.

Das brauchst du um FTP-Daten und Datenbanktabellen zu sichern

BackWPup LogoIch nutze für alle meine Projekte das kostenlose Plugin BackWPup von der Inpsyde GmbH. Das Plugin ist komplett in deutsch, die Firma sitzt in Deutschland und die Macher des Plugins sind in der WordPress-Szene keine Unbekannten. Kurz: Das Plugin bietet zum Nulltarif eine tolle Performance. Installiere das Plugin auf deinem Blog und aktiviere es.

BackWPup bietet dir viele Optionen, wo du dein Backup speichern kannst. Neben dem Versand des Backups per Mail kannst du die Daten auch auf deinem FTP ablegen oder es in der Cloud speichern. Ich rate dir davon ab, die Daten auf deinem FTP abzulegen. Verschafft sich ein Angreifer Zugriff darauf ist nämlich auch das Backup weg. Der Versand per Mail bietet sich für kleine WordPress-Installationen an, bei größeren Seiten ist das zu versendente Backup-Archiv schnell zu groß für den Mailversand und auch der Speicherplatz bei deinem E-Mail Provider füllt sich ruckzuck. Ich empfehle dir daher ein Backup in die Cloud. Der populärste Anbieter hierfür ist Dropbox.

Alles was du dazu brauchst ist ein kostenloser Account bei Dropbox, der 2 GB Speicherplatz für dich bereit hält. Wenn du dich über diesen Werbelink anmeldest, bekommen wir beide 500 MB zusätzlichen Speicherplatz nachdem du Dropbox auf deinem Computer installiert hast: Bei Dropxbox anmelden und 500 MB extra Speicher bekommen.

Tipp: Ich habe mir für die Backups meiner Websites einen separaten Dropbox-Account zugelegt. So habe ich alles an einer Stelle und die sensiblen Daten landen nicht zwischen anderen Dateien. So werden die kostbaren Sicherungen auch nicht versehentlich gelöscht.

Checkliste bevor es losgeht:

  • Du hast BackWPup installiert
  • Du hast einen Dropbox-Account registriert

Mehr brauchst du gar nicht, es kann losgehen: Du richtest dein erstes automatisches Backup für WordPress ein!

WordPress Backup in die Dropbox sichern

Die Einrichtung dauert nur circa 10 bis 15 Minuten. Als Ergebnis wirst du zwei Backup-Aufträge haben: Die Datenbank wird täglich gesichert, die FTP-Daten wöchentlich.

WordPress BackWPup Auftrag einrichtenSchritt 1: Logge dich als Administrator im WordPress-Backend ein und wähle in der linken Navigationsleiste den Punkt BackWPup und anschließend Neuer Auftrag. Die weiteren Menüpunkte kannst du erstmal ignorieren, die Standard-Einstellungen können so bleiben wie sie sind.

Datenbank Backup einrichten

In der Datenbank deiner WordPress-Installation werden alle Beiträge, Kommentare und Einstellungen gespeichert. Sie ist sozusagen das Herzstück, all deine Inhalte sind hier zu finden. Je mehr du also schreibst und je mehr Kommentare du bekommst, desto häufiger solltest du deine Datenbank sichern.

Schritt 2: Im ersten Tab Allgemein wirst du als erstes aufgefordert, den Backup-Auftrag zu benennen. Überlege dir einen sinnvollen Namen, beispielsweise Datenbank täglich.

Schritt 3: Wähle bei den Auftragsdetails nur die Option Datenbank Backup aus.

Schritt 4: Der Archivname sollte dem Auftragsname ähnlich sein. So erkennst du später auf einen Blick, was sich im jeweiligen Archiv befindet. Führst du das Backup maximal einmal am Tag aus, kannst du auch den Timestamp anpassen. In unserem Beispiel sieht der Archivname dann so aus: datenbank-taeglich_%Y-%m-%d

Als Archiv Format kannst du die Voreinstellung Tar GZip belassen.

Schritt 5: Als Zielordner des Auftrags setzt du das Häkchen bei Backup in die Dropbox

Schritt 6: Die Protokoll-Dateien werden dir geschickt, wenn es beim Backup-Vorgang einen Fehler gab. Gib hier die Mail-Adresse an, an die der Fehlerbericht gesendet werden soll. Das Protokoll ist auch über das WordPress-Backend einsehbar. Wirst du BackWPup auf mehreren Seiten einsetzen, solltest im VON-Feld der E-Mail noch die URL der Seite nennen. Klicke auf Änderungen speichern und wechsle in den Tab Planen.

Schritt 7: Damit das Backup automatisiert ohne dein Zutun funktioniert, wählst du hier die Option mit WordPress Cron an.

BackWPup PlanerSchritt 8: Der Inhalt der Seite hat sich jetzt geändert und du siehst den Planer. Hier kannst du bestimmen, wann der Backup-Auftrag gestartet werden soll. Wähle einen Zeitpunkt, an dem möglichst wenig Besucher auf deiner Seite sind. Im Screenshot ist die Uhrzeit auf 3 Uhr nachts eingestellt.

Klicke auf Änderungen speichern und wechsle in den Tab Datenbank-Backup.

Schritt 9: Stelle sicher, dass alle Häkchen bei Tabellen zu sichern gesetzt sind. Nur so wird die komplette Datenbank gesichert. Den Backup Datei Name kannst du frei wählen. Um die Archivgröße der Sicherung zu reduzieren, kannst du bei Backup Datei Komprimierungsmethode den Punkt bei der Option GZip wählen.

Klicke wieder auf Änderungen speichern und wechsle in den Tab Zu: Dropbox.

BackWPup Zugriffsberechtigung auf DropboxSchritt 10: Jetzt musst du BackWPup nur noch erlauben, auf deine Dropbox zuzugreifen. Da du schon ein Konto bei Dropbox hast, klickst du jetzt auf den Button Hole Auth-Code für Apps-Ordner in Dropbox. Es öffnet sich ein neues Fenster, wo du gefragt wirst, ob du BackWPupApp Zugriff auf den Apps-Ordner geben möchtest. Bestätige das mit einem Klick auf Zulassen.

Dir wird nun der Auth-Code angezeigt. Kopiere ihn und füge ihn in der BackWPup-Konfiguration in das Eingabefeld neben dem ButtonHole Auth-Code für Apps-Ordner in Dropbox, den du gerade gedrückt hattest, ein.

Achtung: Der Auth-Code ist nur für wenige Minuten gültig. Solltest du beim Speichern eine Fehlermeldung angezeigt bekommen, klicke einfach nochmal auf den Button und hole dir einen neuen Auth-Code – nur etwas schneller als vorher ;-)

Schritt 11: Vergebe einen Namen für den Zielordner, beispielsweise deine-url.de Datenbankbackup/ (den abschließenden / nicht vergessen). In diesem Ordner werden dann künftig jede Nacht die Backups deiner Datenbank in der Dropbox gespeichert.

Beim Punkt Dateilöschung kannst du noch die Anzahl der Dateien definieren, die gespeichert werden sollen. Ich wähle hier immer 30 Tage, so habe ich immer Backups der Datenbank der letzten 30 Tage griffbereit vorliegen.

Nach einem abschließenden Klick auf Änderungen speichern hast du den Sicherungsauftrag fertig eingerichtet, der Cronjob ist aktiv und sichert jede Nacht um 3 Uhr voll automatisch deine Datenbank in deine Dropxbox.

FTP-Dateien Backup einrichten

Damit auch deine Daten aus der Mediathek (Bilder, PDFs, Videos, …) sowie die installierten Plugins, Themes und natürlich auch WordPress selbst gesichert wird, musst du nun noch ein Backup für genau diese Dateien einrichten. Das Backup der WordPress-Dateien richtet sich wieder nach deiner Aktivität: Lädst du täglich Inhalte in die Mediathek, kannst du das Backup auch täglich durchführen. Lädst du Inhalte nur wöchentlich hoch, dann reicht auch ein wöchentliches Backup.

Die Konfiguration von BackWPup dafür ist sehr ähnlich zum Datenbankbackup, sodass ich die einzelnen Schritte nicht mehr im Detail durchgehe.

Schritt 12: Starte wieder mit einem Klick auf Neuer Auftrag. Wähle einen Namen für das Backup, beispielsweise Dateien wöchentlich.

Schritt 13: Bei den Auftragsdetails setzt du die Häkchen bei Dateien Backup und Liste der installierten Plugins.

Wie oben für das Backup der Datenbank beschrieben, solltest du auch beim Dateien Backup einen sinnvollen Dateinamen bei Archivname eintragen.

Aktiviere die Checkbox Backup in die Dropxbox und passe gegebenenfalls die Einstellungen unter Protokoll-Dateien an.

Klicke auf Änderungen speichern und wechsle in den Tab Planen

Schritt 14: Aktiviere die Option mit WordPress Cron und im Planer die Option wöchentlich.

Speichere die Einstellungen und wechsle in den Tab Dateien.

Schritt 15: Dieser Tab erscheint nur, wenn als Backup-Option Dateien ausgewählt wurde. Du kannst hier Ordner ausschließen, die nicht gesichert werden sollen. Im Root-Verzeichnis können zum Beispiel Logs oder gecachte Dateien liegen, im Uploads-Verzeichnis temporäre Dateien, die nicht im Backup aufgenommen werden müssen. Auch kannst du WordPress-Themes ausschließen, die nicht aktiv sind.

Wenn du dir nicht sicher bist, übernehme einfach die Standardeinstellungen.

Themes von Backup ausschließen

Das twentyfifteen Theme wird bei diesen Einstellungen nicht gesichert.

Die übrigen Einstellungsmöglichkeiten kannst du ebenfalls unberührt lassen. Speichere die Einstellungen und wähle den Tab Plugins.

Schritt 16: Hier kannst du definieren, wie die Liste (Text-Datei) der installierten Plugins heißen soll. Ich empfehle dir eine Benennung mit URL, beispielsweise deine-domain.de.pluginlist.%Y-%m-%d. Da die Datei ohnehin schon sehr klein ist, kannst du die Dateikomprimierung auf keine stehen lassen.

Klicke Änderungen speichern und klicke auf den Tab Zu: Dropbox.

Schritt 17: Gehe vor in Schritt 10 und Schritt 11 beschrieben. Anstatt deine-url.de Datenbankbackup/ gibst du dem Sicherungsordner einen entsprechenden Namen, beispielsweise deine-url.de Dateienbackup/.

Da das Dateienbackup im Beispiel nur wöchentlich geschieht, kannst du unter Dateilöschung die Anzahl herabsetzen. Trägst du hier 12 ein, werden die Backups der FTP-Daten für 12 Wochen, also drei Monate, in der Dropbox vorgehalten.

Klicke abschließend auf Änderungen speichern.

Damit hast du die Konfiguration abgeschlossen. Deine Datenbank wird täglich gesichert, die FTP-Daten wöchentlich. Beides geschieht vollautomatisch und landet in deiner Dropbox.

Wählst du nun im linken Menü die Einträge BackWPup und Aufträge aus, bekommst du eine Übersicht deiner angelegten Backup-Routinen. Nach diesem Tutorial kann das beispielsweise so aussehen:

BackWPup Auftragsübersicht

Übersicht der konfigurierten Update-Routinen für deine WordPress-Seite

WordPress Backup testen

Um zu überprüfen, ob die Backups auch funktionieren, kannst du mit der Maus über einen der beiden Aufträge hovern und Jetzt starten klicken. Am oberen Fensterrand bekommst du live Feedback dazu, was gerade geschieht. Hat alles geklappt, gibt es im Protokoll keine Fehler und die zwei Backup-Archive der WordPress-Installation liegen in deiner Dropbox.

Hast du Dropbox auf deinem PC installiert, hast du die zwei Dateien auch direkt lokal vorhanden (bei großen Backups kann das etwas dauern). Diese Dateien solltest du nun prüfen. Es kann immer mal passieren, dass ein Backup fehlerhaft ist und du im blödesten Fall trotz vorhandenem Backup dieses nicht nutzen kannst.

Was du also tun solltest: Richte dir eine neue Subdomain ein, installiere dort WordPress und BackWPup und spiele dort das Backup ein. Wenn alle Kategorien, Artikel, Kommentare und Einstellungen vorhanden sind, hat alles geklappt.

Hinweis: Deine Bilder werden auf einer Subdomain eventuell nicht angezeigt, da im Backup die Pfadangaben zu deiner Live-Seite vorhanden sind. Überprüfe in diesem Fall am besten auf dem FTP, ob bei der Backup-Testinstallation die Bilder in wp-content/uploads/ vorhanden sind.

]]>
https://www.media-affin.de/blog/wordpress-backup/feed 9
Bye Bye, WhatsApp (Update) https://www.media-affin.de/blog/bye-bye-whatsapp https://www.media-affin.de/blog/bye-bye-whatsapp#comments Wed, 11 Nov 2015 19:09:26 +0000 http://www.media-affin.de/?p=59670 Weiterlesen →]]> WhatsApp hat allein in Deutschland 30 Millionen Nutzer. Damit ist der Messenger hier sogar noch weiter verbreitet als Facebook. Allerdings hat WhatsApp aber auch einige große Schwächen und Nachteile, die dazu geführt haben, dass ich den Dienst in Zukunft nicht mehr nutzen werde.

Der ursprüngliche Artikel wurde am 16. Februar 2014 veröffentlicht.

Gleich vorab möchte ich dir die Gründe nennen, warum WhatsApp für mich künftig nicht mehr als Messenger in Frage kommt:

Du willst WhatsApp löschen? So entfernst du nicht nur die App, sondern löschst auch deinen Whats-App Account.

WhatsApp verlangt zu viele Rechte

WhatsApp: Bilder und Videos aufnehmen

WhatsApp möchte Bilder und
Videos jederzeit ohne meine
Bestätigung aufnehmen

Ich nutze WhatsApp seit mehreren Jahren, auch wenn ich mich schon am Anfang dagegen gesträubt habe. „Warum müssen alle meine Kontake an einen Server in Amerika übertragen werden?“, habe ich mich damals gefragt. „Wo ist der Vorteil gegenüber ICQ und MSN (die damals noch populärer waren)?“

Als ich vor zwei Wochen per Pop-up die Info bekam, dass WhatsApp nicht mehr funktionieren wird, wenn ich nicht update, war das für mich der Grund, mich von WhatsApp zu verabschieden. Stein des Anstoßes und Grund für meinen Ausstieg: Die App möchte jetzt „Bilder und Videos aufnehmen“. Klingt harmlos, allerdings ist es das nicht. Zitat aus dem Play Store:

Ermöglicht der App, Bilder und Videos mit der Kamera aufzunehmen. Die Berechtigung erlaubt der App, die Kamera jederzeit und ohne Ihre Bestätigung zu nutzen.

Autsch. Das möchte ich nicht. Der Einschnitt in meine Privatsphäre und die meines Umfelds ist enorm. Da ist es auch kein Trost, dass die App schon lange auch das Mikrofon ohne mein Zutun und jederzeit steuern kann.

Warum WhatsApp diese Berechtigungen braucht, wird im FAQ-Bereich der WhatsApp Website erklärt. Warum mich das nicht beruhigt, erfährst du im nächsten Abschnitt.

WhatsApp ist nach wie vor unsicher

WhatsApp war schon mehr als einmal wegen der miserablen Sicherheit in der Kritik. Daher möchte ich an dieser Stelle gar nichts dazu schreiben, dir aber dennoch einen chronologischen, nicht vollständigen Rückblick über die Berichte der Medien der letzten Jahre bieten.

31.07.2012, „WLAN-Schnüffelei weiter möglich: WhatsApp bleibt unsicher“, n-tv.de

Mit der im Internet kursierenden Android-App „WhatsApp Sniffer“ ist es möglich, innerhalb eines WLAN-Netzes den kostenlosen Nachrichtenverkehr von WhatsApp-Nutzern auszuspähen. Möglich ist dies, weil WhatsApp die Nachrichten unverschlüsselt übers Internet verschickt.

01.08.2012, „Spionage-App liest Whatsapp-Gespräche mit“, focus.de

Doch immer wieder gibt es Ärger um die beliebte Anwendung: Sie geriet in Verruf, weil sie unbemerkt Daten der User sammelte und an die Entwickler weitergab.

25.12.2012, „WhatsApp erneut unsicher“, t-online.de

Angreifer können so unter fremden Namen Nachrichten senden. […] Da die WhatsApp-Hersteller in der Vergangenheit zwischen der Entdeckung einer Schwachstelle und einem entsprechenden Sicherheits-Update mehrere Monate verstreichen ließen, ist ein schneller Fix des aktuellen Fehlers unwahrscheinlich.

08.10.2013, „Verschlüsselung von Whatsapp ist unsicher“, golem.de

Jenseits der von Alkemade gezeigten Probleme ist auch unklar, warum Whatsapp überhaupt RC4 als Verschlüsselungsalgorithmus einsetzt. RC4 gilt seit langem als unsicher und bei der IETF wird zurzeit diskutiert, ob man die Nutzung von RC4 im Rahmen von TLS generell für unzulässig erklären sollte.

14.02.2014, „Wie die ‚Super-Wanze‘ WhatsApp die Privatsphäre aushöhlt“, derwesten.de

Die App kann Gespräche und Telefongespräche mitschneiden, sie kann Fotos einsehen, mit dem aktuellen Standort versehen und hochladen. Diese Daten werden, wie niederländische Behörden nachgewiesen haben, auf amerikanische Server übertragen, ohne dass man es merkt.

22.09.2014, „Datenleck: WhatsApp petzt Online-Status“, heise.de

WhatsApp hat ein Datenschutzproblem: Selbst wenn man alle Datenschutz-Optionen ausreizt, verrät der Messenger den Online-Status seines Nutzers – und zwar jedem, der die Rufnummer kennt.

09.02.2015, „WhatsSpy: Beliebige WhatsApp-Nutzer rund um die Uhr überwachen“, heise.de

Kennt man die Telefonnummer eines beliebigen Nutzers, kann man feststellen, wann dieser online war. Mit WhatsSpy und einem Raspberry Pi kann man das sogar dauerhaft protokollieren.

30.04.2015, „WhatsApp durchleuchtet: Vorbildliche Verschlüsselung weitgehend nutzlos“, heise.de

Dabei konnte bestätigt werden, dass bei den testweise von Android-Smartphones verschickten Nachrichten wirklich die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung von TextSecure angewendet wird. Nachrichten von, beziehungsweise an iPhones wurden hingegen ohne die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung verschickt.

08.09.2015, „Vulnerabilities in WhatsApp Web affect 200 million users globally“, net-security.org

The exploit can allow attackers to trick victims into executing malware on their machines in a new, sophisticated way.

29.10.2015, „Untersuchung: WhatsApp erstellt detaillierte Kommunikations-Protokolle“, mobilegeeks.de

Unter anderem mit einem eigens dafür entwickelten Tool namens convertPDML haben Wissenschaftler der Universität New Haven die Kommunikation zwischen WhatsApp und den Servern der Facebook-Tochter entschlüsselt, protokolliert und aufbereitet und zeigen in einer Untersuchung, welche Daten die neugierige App dabei durchs Netz jagt. Die Analyse zeigt nicht nur die entscheidenden Schwachstellen einer fehlenden Ende-zu-Ende-Verschlüsselung bei WhatsApp auf.

Am 13.02.2014 erschien ein vierminütiger Beitrag mit dem Titel „WhatsApp und Co. – Kostenlos und unsicher“ in der ARD Mediathek (nicht mehr abrufbar). Dort erfuhr man unter anderem, dass man an der angeblichen Firmenadresse von WhatsApp nur ein Sushi-Restaurant findet und kanadische und niederländische Behörden derzeit gegen WhatsApp ermitteln. Der Vorwurf der Behörden lautet „Verstoß gegen Datenschutzbestimmungen“.

Das ganze Wissen über WhatsApp musst du jetzt nur noch in Bezug zu den aktuellen NSA-Berichten setzen. Weiter: Was ist mit Viren und anderer Schadsoftware? Selbst wenn WhatsApp selbst die Berechtigungen nicht ausnutzt (siehe oben), können sie dennoch durch entsprechende Malware ausgenutzt werden.

WhatsApp ist unflexibel

WhatsApp funktioniert nur auf einem Gerät, in der Regel dem Smartphone. Ich habe keine Möglichkeit, mich mit einem Tablet oder dem PC in meinen Account einzuloggen um von dort aus zu chatten. Das ist einfach unkomfortabel und definitiv nicht zeitgemäß. Mit ICQ ging das schon vor 10 Jahren.

Da sind andere Messenger meilenweit voraus. Ich nutze unter anderem auch Google+, Twitter, Facebook und Xing. Über alle vier soziale Netzwerke kann ich Nachrichten von jedem internetfähigen Gerät versenden und empfangen. Ich nutze übrigens am liebsten Google+ beziehungsweise Hangouts, dort funktioniert das Gesamtpaket mit Abstand am besten. Alle Android-User haben Hangouts automatisch auf ihrem Gerät.

Wenn dir die herkömmlichen Social Networks mit ihrer Chat-Funktion nicht zusagen und du lieber auf eine App im Stil von WhatsApp zurückgreifen möchtest, kannst du einen Blick auf Threema werfen. Die Verschlüsselung ist sicher und die Server stehen in der Schweiz, wo ein viel strengeres Datenschutzgesetz gilt als in Amerika. Threema kostet einmalig 1,60€ und ist damit schon nach zwei Jahren günstiger als WhatsApp (0,89€ pro Jahr).

WhatsApp Account löschen

Hast du dich entschieden, die App zu löschen, solltest du vorher auch deinen Account löschen. Das geht nur in der App selbst. Du musst das also tun, bevor du WhatsApp von deinem Smartphone entfernst. Über das Menü erreichst du „Einstellungen“, „Account“ und „Meinen Account löschen“. Nach einem Klick darauf musst du deine Handynummer eingeben und die Löschung zweimal mit „Meinen Account löschen“ bestätigen.

WhatsApp-Account löschen

Handynummer als Sicherheitsabfrage beim Löschen des WhatsApp Accounts


Bilder und Videos, die über WhatsApp gesendet und empfangen wurden, werden nicht gelöscht. Sie sind nach wie vor auf deinem Smartphone gespeichert.

Fazit

Mir ist bekannt, dass es Hacks gibt, mit denen WhatsApp auch im Browser läuft. Mir ist auch bekannt, dass andere Apps auch kritische Rechte einfordern. Die nutze ich ebenfalls nicht.

Das einzige Feature, das mir nur WhatsApp bietet, ist der Versand von Audio-Nachrichten. Das werde ich definitiv vermissen. Gleichzeitig sind Audio-Nachrichten aber kein Feature, weswegen ich über all die Mängel, die WhatsApp offensichtlich hat, hinwegschauen möchte.

Ich weiß auch sehr sicher, dass es noch immer Leute gibt, die sagen „mir doch egal“. Das sind dann wahrscheinlich auch diejenigen, die ihre Häuserwände in Google Street View verpixeln ließen

Wie stehst du den Sicherheitsproblemen bei WhatsApp gegenüber? Verrate es mir in den Kommentaren!

Bye Bye, WhatsApp

Bye Bye, WhatsApp

]]>
https://www.media-affin.de/blog/bye-bye-whatsapp/feed 39
WordPress Emojis deaktivieren mit Toolbox Modul https://www.media-affin.de/blog/wordpress-emojis-deaktivieren https://www.media-affin.de/blog/wordpress-emojis-deaktivieren#comments Sat, 02 May 2015 15:21:49 +0000 http://www.media-affin.de/?p=79737 Weiterlesen →]]> Mit der Version 4.2 hat WordPress Emojis spendiert bekommen. Die Netzgemeinde reagiert mit Unverständnis darauf – zu Recht. Die Emojis verursachen nicht nur Probleme mit vereinzelten Plugins und können Designelemente verpfuschen, sie haben auch einen negativen Einfluss auf die Ladezeit des gesamten Systems. Ich zeige dir, wie du die Emojis sowohl im Backend als auch im Frontend deaktivierst.

WordPress Emojis verursachen Performance-Probleme

Neben den eingangs erwähnten vereinzelten Problemen mit Plugins (SEO by Yoast ist wohl auch betroffen) leidet auch die Performance unter der Einführung der Emojis. Neben dem zusätzlichen Code, den dieses neue Feature einfügt, werden die Emojis on-the-fly generiert und von einer externen URL (s.w.org/) eingebunden.

Nutzt du kein Caching, wird also bei jedem Seitenaufruf geprüft, wo die Emojis eingefügt werden sollen. Ist dann auch noch der ausliefernde Server lahm, sind das gleich zwei echte Performance-Killer, die du nicht in deinem System haben möchtest.

WordPress Emoji JavaScript- und CSS-Aufrufe

WordPress Emoji JavaScript- und CSS-Aufrufe

Block Emojis als Toolbox-Modul

Während Smileys einfach über das Backend deaktiviert werden konnten, gibt es für die Emojis keine Option zum Deaktivieren. Sämtliche CSS- und JS-Ressorucen werden auf allen Seiten im Front- und Backend eingebunden. Die Grafiken selbst werden dabei auch von einem anderen Server geladen. Insgesamt leidet die Performance messbar darunter.

Mit einem kleinen Snippet als Toolbox-Modul kannst du die Emojis aber doch deaktivieren:

<?php
/*
Module Name: Block Emojis
Module URI: https://www.media-affin.de/wordpress-emojis-deaktivieren
Description: Deaktiviert Emojis im Back- und Frontend. 
Author: Dominik Horn
Author URI: https://plus.google.com/+DominikHorn/posts
*/

/* Sicherheitsabfrage */
if ( !class_exists('Toolbox') ) {
	die();
}

/* Ab hier kann's los gehen */
function disable_emojis() {
	remove_action( 'wp_head', 'print_emoji_detection_script', 7 );
	remove_action( 'admin_print_scripts', 'print_emoji_detection_script' );
	remove_action( 'wp_print_styles', 'print_emoji_styles' );
	remove_action( 'admin_print_styles', 'print_emoji_styles' );	
	remove_filter( 'the_content_feed', 'wp_staticize_emoji' );
	remove_filter( 'comment_text_rss', 'wp_staticize_emoji' );	
	remove_filter( 'wp_mail', 'wp_staticize_emoji_for_email' );
	add_filter( 'tiny_mce_plugins', 'disable_emojis_tinymce' );
}
add_action( 'init', 'disable_emojis' );

function disable_emojis_tinymce( $plugins ) {
	if ( is_array( $plugins ) ) {
		return array_diff( $plugins, array( 'wpemoji' ) );
	} else {
		return array();
	}
}

Das Snippet deaktiviert alle Funktionalitäten der Emojis. Du kannst dir das Block Emojis Toolbox Modul downloaden und in den Toolbox-Ordner für Module auf deinen FTP hochladen (vorher entpacken!).

Performance Probleme durch WordPress Emojis

WordPress Emojis: Performance Probleme inklusive

Wenn du Toolbox nicht nutzt und das Snippet lieber direkt in deine functions.php schreiben möchtest, dann findet du alle Infos bei André: Emojis in der functions.php deaktivieren. Von ihm stammt auch der Code, den ich für das Toolbox-Modul genutzt habe. Danke!

Natürlich gibt es auch schon ein fertige Plugin-Lösung, die ebenfalls diesen Code beinhaltet: Disable Emojis.

Fazit

Mit wenigen Handgriffen kannst du nun auf drei unterschiedlichen Wegen die Emojis in deiner WordPress-Installation deaktivieren. Wenn dir der Beitrag geholfen hat, würde ich mich freuen, wenn du ihn weiter empfiehlst. Bei Fragen ist wie immer Platz in den Kommentaren.

]]>
https://www.media-affin.de/blog/wordpress-emojis-deaktivieren/feed 2
Facebook Veranstaltungen in Google Kalender importieren https://www.media-affin.de/blog/facebook-veranstaltungen-google-kalender-importieren https://www.media-affin.de/blog/facebook-veranstaltungen-google-kalender-importieren#comments Tue, 31 Mar 2015 19:09:32 +0000 http://www.media-affin.de/?p=76944 Weiterlesen →]]> Facebook Veranstaltungen sind prima um Termine in einer kleineren oder auch größeren Gruppe zu vereinbaren. Auf einen Blick ist ersichtlich, wer zugesagt hat und wer nicht. Ich habe allerdings das Problem, dass ich den Facebook Kalender nicht nutze und so schon öfters Termine verpasst habe. Wenn es dir genauso geht, wird dir der Artikel helfen: Ich zeige dir, wie du alle Veranstaltungen in deinen Google Kalender übertragen kannst.

Die Einrichtung dauert fünf Minuten und du brauchst nur wenige Klicks dazu. Der Schwierigkeitsgrad ist sehr niedrig.

  1. Logge dich bei Facebook ein und klicke auf Veranstaltungen oder klicke hier.
    Facebook Veranstaltungen Link

    Link zu Facebook Veranstaltungen

  2. In der sich öffnenden Ansicht bekommst du alle bevorstehenden Veranstaltungen angezeigt. In der rechten Spalte findest du unterhalb der Box „Veranstaltungen in dieser Woche“ ein weiteres Kästchen ohne extra Überschrift:
    Facebook Veranstaltungen Webcal

    Facebook Veranstaltungen Webcal-Link


    Hier interessieren uns die im Screenshot gelb markierten Webcal-Links: „Bevorstehende Veranstaltungen“ und „Geburtstage“. Rufst du diese im Browser auf, wirst du vermutlich nichts sehen. Kopiere den ersten Link.
  3. Melde dich bei Google Kalender an und wähle über den kleinen Pfeil nach unten rechts neben „Weitere Kalender“ den Punkt „Über URL hinzufügen“ aus:
    Google Kalender URL hinzufügen

    Kalender über URL hinzufügen


    Wenn Google eine Fehlermeldung ausspuckt einfach nochmal versuchen. Nach eigenen Angaben kann es bis zu acht Stunden dauern, bis die Facebook-Veranstaltungen im Google Kalender erscheinen. Bei mir hat es bisher allerdings immer direkt geklappt.
  4. Abschließend wiederholst du die Schritte auch für den Geburstage-Kalender von Facebook.

Tipp: Fährst du mit der Maus über einen der neu erstellten Kalender erscheint daneben ein Pfeil nach unten. Klicke darauf und wähle „Kalender-Einstellungen“. Hier kannst du dann den Namen des Kalenders für die Facebook Veranstaltungen anpassen.

Tipp 2: Wenn du auch Xing Events in deinen Google Kalender integrieren möchtest, ruf einfach diese URL auf und klicke auf „In Google Kalender übernehmen“.

In der Zukunft verlierst du deine Facebook Veranstaltungen nicht mehr aus den Augen und kannst sie in deinem Google Kalender verwalten. Hat dir die Anleitung geholfen? Dann freue ich mich über Shares und Kommentare!

]]>
https://www.media-affin.de/blog/facebook-veranstaltungen-google-kalender-importieren/feed 7
Was ist der Sistrix Sichtbarkeitsindex? https://www.media-affin.de/blog/sistrix-sichtbarkeitsindex https://www.media-affin.de/blog/sistrix-sichtbarkeitsindex#respond Mon, 23 Feb 2015 09:42:45 +0000 https://www.media-affin.de/?p=1141967 Weiterlesen →]]> Wer sich mit Online Marketing im allgemeinen und Suchmaschinenoptimierung im speziellen beschäftigt, wird sehr schnell über den Begriff „Sichtbarkeitsindex“ stolpern. Wir erklären was das ist und warum er nicht immer zur Erfolgsmessung taugt.

Sichtbarkeitsindex: Was ist das und was bedeutet er?

Der Sichtbarkeitsindex ist eine Kennzahl, die sich aus unterschiedlichen Faktoren berechnet. Der Formel zur Berechnung zugrunde liegt immer ein Keywordset: Für diese Keywords wird überprüft, wie häufig und an welchen Positionen eine Website dafür rankt. Im Falle von Sistrix hat das Standard-Set einen Umfang von 250.000 Keywords (als Vergleich: im Duden gibt es ca. 145.000 Wörter). Rund 10% davon sind wechselnd, sodass auch aktuelle Ereignisse (WM2014, Eurovision Song Contest 2015 etc) berücksichtigt werden können.

Für diese 250.000 Keywords/Suchbegriffe werden jeweils die ersten 100 Positionen bei Google überwacht. In Summe prüft Sistrix hier also wöchentlich 25 Millionen Rankings.

Für die Berechnung zieht Marktführer Sistrix unter anderem folgende Faktoren heran:

  • Suchvolumen: Je häufiger ein Keyword gesucht wird, desto mehr kommt es bei der Berechnung der Sichtbarkeit zum Tragen.
  • Ranking: Je besser eine Website für ein Keyword rankt, desto positiver wird dadurch die Sichtbarkeit beeinflusst.
  • Click through rate (CTR): Je weiter vorne eine Seite für einen Suchbegriff zu finden ist, desto höher ist die Klickrate. Hier gibt es je nach Suchintention wieder unterschiedliche Werte, Position 1 hat nicht immer die gleiche Klickrate. Je höher die Klickrate, desto größer ist der Einfluss auf den Sichtbarkeitsindex.

Die exakte Gewichtung der einzelnen Faktoren ist natürlich nicht bekannt, genauso wenig wie alle Faktoren offengelegt werden.

Dabei kocht auch jeder SEO-Tool-Anbieter sein eigenes Süppchen, sodass der Sichtbarkeitswert einer Website von beispielsweise Sistrix, SEOlytics und Xovi nicht miteinander verglichen werden kann. Möchte man die Sichtbarkeit von zwei oder mehr Websites miteinander vergleichen, ist es also zwingend erforderlich, für die Messung dasselbe Tool zu nutzen.

Grafik des Sistrix-Sichtbarkeitsindexes

Grafik des Sistrix-Sichtbarkeitsindexes

Die Sichtbarkeit sagt also letztendlich aus, für wie viele Keywords eines definierten und gewichteten Keyword-Sets eine Domain in den Top 100 bei Google zu finden ist.

Wie kann die Sichtbarkeit einer Website verbessert werden?

Mit diesem Wissen wird auch schnell klar, wie die Sichtbarkeit verbessert werden kann: Je mehr Keywords ich für eine Website zum Ranken bekomme, desto positiver entwickelt sich die Sichtbarkeit. Das wirft allerdings die berechtigte Frage auf, ob das wirklich ein erstrebenswertes Ziel ist.

Sichtbarkeitsverlauf in der Praxis

Bei der Suchmaschinenoptimierung wird die Sichtbarkeit häufig als KPI herangezogen. Allerdings taugt der allgemeine Sichtbarkeitsindex dazu häufig nicht. Insbesondere kleinere Projekte kommen um einen individuellen Sichtbarkeitsindex nicht herum. Sowohl Sistrix als auch SEOlytics bieten die Möglichkeit, ein eigenes Keywordset zu definieren, für das die Sichtbarkeit dann berechnet wird. Generell gilt: Nur ein individueller Sichtbarkeitsindex hat wirklich eine Aussagekraft und kann als KPI dienen. Mehr zum Sinn und Unsinn der Sichtbarkeitskurven beschreibt Jens Fröhlich in einem lesenswerten Artikel.

Wie kann die Sichtbarkeit gemessen werden?

Die oben genannten Toolanbieter haben alle eine Schnittstelle, sodass man die Sichtbarkeit auch ohne kostenpflichtigen Account messen kann. Sistrix bietet eine Website dafür an, bei SEOlytics braucht man einen kostenlosen Starter-Account und Xovi bietet ebenfalls eine Website dafür an.

]]>
https://www.media-affin.de/blog/sistrix-sichtbarkeitsindex/feed 0