Promoted Posts: Facebook lässt sich Reichweite bezahlen

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Mit Promoted Posts (dt. „geförderte Beiträge“) für Fanseiten möchte Facebook nach dem verpatzten Börsenstart Geld in die Kassen bringen. In 5$-Schritten lässt sich stückchenweise die Reichweite von Statusupdates erhöhen. Somit ist es möglich, eine größere Anzahl an Fans zu erreichen.

Dank den mit der Timeline eingeführten Statistiken lässt sich recht schnell erkennen, wie groß die Reichweite jedes einzelnen Statusupdates ist. Dass dabei nie alle Fans erreicht werden ist nicht neu. In Kürze wird es nun die Promoted Posts für Fanpages geben.  Mit deren Hilfe ist es gegen Bezahlung möglich, einzelne Statusupdates gegen Bezahlung zu pushen und somit die Reichweite signifikant zu erhöhen. Das lässt sich Facebook in 5$-Schritten bezahlen. Wie groß die geschätzte Reichweite für welchen Preis ist, lässt sich auf dem auf marketingland.com veröffentlichten Screenshot erkennen:

Dropdown-Menü zu Promoted Posts auf Facebook

Promoted Posts auf Facebook. Quelle: marketingland.com

Wichtig zu wissen ist, dass man Beiträge nur bis maximal drei Tage nach deren Veröffentlichung als Promoted Post hervorheben kann. Inwieweit es lohnenswert ist, einen Beitrag zu veröffentlichen und am zweiten Tag zu promoten, werden erste Tests zeigen. So könnte man direkt bei Veröffentlichung einige Fans erreichen, die bestenfalls darüber diskutieren und sharen und am zweiten Tag durch Pushen weitere Fans erreichen und so die Diskussion am Leben halten. Noch sind das Spekulationen, wie gesagt, erste Tests und Erfahrungsberichte werden Aufschluss geben.

Auf der Facebook-Hilfeseite zu den Promoted Posts finden sich die folgenden Hinweise.

Das sagt Facebook zur Reichweite:

Wenn du deinen Beitrag nicht hervorhebst, können ihn immer noch viele mit deiner Seite verbundene Personen sehen. Wenn du ihn allerdings hervorhebst, kannst du dessen potentielle Reichweite steigern, so dass ein noch größerer Teil deines Seitenpublikums und der Freunde der Personen, die mit deinem Beitrag interagieren, diesen sehen.

Facebook empfiehlt Promoted Posts bevorzugt für diese Arten von Statusupdates zu benutzen:

  • Lebendige Fotos und Videos
  • Angebote
  • Exklusive Veranstaltungen oder Neuigkeiten
  • Fragen

Postings also, bei denen ein hohes Engagement der Fans zu erwarten ist. Durch die Hervorhebung kann die Kommunikation weiter verstärkt werden.

In Deutschland sind die Promoted Posts derzeit offiziell noch nicht verfügbar. Ist man mit einem englischsprachigen Profil als Admin einer Fanpage eingeloggt, kann man laut golem dieses neue Feature aber schon jetzt nutzen.

Abschließend gibt es noch ein Video von ckarasiewicz wie das ganze live aussieht: How to promote posts on Facebook

Veröffentlicht von

Hi, mein Name ist Dominik und ich berichte hier über meine Erfahrungen und Beobachtungen zu den Themen Onsite-Optimierung, WordPress und Social Media. Seit Anfang 2013 bin ich auch Selbständig tätig und betreue Kunden bei Webprojekten. Wenn du dich mit mir verbinden möchtest, kannst du mir gerne auf Google+ folgen. Aber auch auf Twitter und Facebook bin ich aktiv.

2 Kommentare » Schreibe einen Kommentar

  1. Ist das jetzt das Ende von Facebook ?
    Facebook lebt doch von seine Stars und das sind nun mal nicht nur die Musiker, Filmstars und sonstige die von großen Konzernen vermarktet werden, es sind ja vielmehr die Independent-Stars wie Youtuber usw.
    Wenn Facebook seine „Stars“ verliert dann ist Facebook ja nicht mehr besonders, dann kann man auch gleich zu alten sozialen Netzwerken wechseln.
    Aber das Internet ist ja flexibel, also ist wohl die Frage: „What’s next ?“

  2. Naja, als Ende von Facebook würde ich das keinesfalls bezeichnen. Da gibt es Dinge, die sehr viel schwerwiegender sind und das Wachstum trotzdem nicht fallen lassen.

    Die Frage nach „What’s next?“ ist recht einfach beantwortet: Google+. Innovativ, seitenübergreifend, intuitiv und bringt Vorteile im Ranking.

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