Kritik in Blogkommentaren: Ja, bitte!

Wer einen Blog betreibt oder liest kennt es: In den Kommentaren kann es drüber und drunter gehen. Hitzige Diskussionen entstehen durch konträre Meinungen, auch Beleidigungen tauchen immer wieder auf. Ist Kritik in Kommentaren daher mehr schlecht als recht?

Das Fazit gibt es heute an erster Stelle: Nein, Kritik in Kommentaren ist nicht schlecht. Warum ich mich darüber sogar freue, erfährst du in diesem Artikel.

Webmaster Friday: Blogparade mit Hut

Webmaster Friday: Blogparade mit Hut

Der Umgang mit Kritik in Kommentaren ist Thema im heutigen Webmaster Friday. Hier findest du einige der gestellten Fragen:

  • Siehst du deine Arbeit oder deine Haltung durch flapsige Bemerkungen herabgewürdigt?
  • Gibt es Kommentare, die dich auf die Palme bringen?
  • Löschst du solche Kommentare?
  • Lässt du dich auf eine Diskussion ein?

Kritik ist nicht gleich Kritik

Nicht jede Kritik erzeugt bei mir als Blogger die gleichen Emotionen. Grundsätzlich gibt es zwei Arten von Kritik:

  1. Beleidigende Kritik ohne Mehrwert für den Autor und dich als Leser
  2. Kritische Anmerkungen zum Text wie Richtigstellungen, weitere Aspekte, andere Sichtweisen etc. die einen Mehrwert darstellen

Zu unsachlicher Kritik und Beleidigungen gibt es nicht viel zu sagen. Solche Kommentare sich natürlich nirgends erwünscht, ich lösche sie daher. Allerdings unterscheide ich da zwischen wirklich sinnbefreiten Hinterlassenschaften und solchen, bei denen ein Kommentator sich vielleicht im Ton vergreift, aber die Kernaussage an sich trotzdem einen Mehrwert und somit einen Beitrag zu einer Diskussion bietet. Ich selbst mag Zensur nicht, also lösche ich Kommentare auch nur dann, wenn ich denke, dass sie dich als Leser stören könnten.

Kritik in Kommentaren ist willkommen

Hinterlässt du aber einen Kommentar bei mir, der sachlich kritisiert und sowohl mir als auch den Lesern Mehrwert bietet, bin ich darüber sehr froh. Keiner lernt jemals aus, es gibt immer einen Aspekt, den man als Blogger noch nicht kannte. Es gibt immer Sichtweisen, die einem entgangen sind oder die man nicht auf dem Schirm hatte. Werde ich dann in den Kommentaren darauf hingewiesen, freue ich mich. Nur so lernt jeder dazu, nur so wird ein Blog lebendig. Nur so kann eine rege Diskussion stattfinden.

Wie du mehr aus deinem Kommentarbereich herausholen kannst, habe ich in der Pimp my Comments-Reihe beschrieben.

Welche Erfahrungen hast du bei dir im Blog gemacht? Hattest du schon Probleme mit Trollen, Beleidigungen und unsachlicher Kritik? Wie bist du damit umgegangen?

Veröffentlicht von

Hi, mein Name ist Dominik und ich berichte hier über meine Erfahrungen und Beobachtungen zu den Themen Onsite-Optimierung, WordPress und Social Media. Seit Anfang 2013 bin ich auch Selbständig tätig und betreue Kunden bei Webprojekten. Wenn du dich mit mir verbinden möchtest, kannst du mir gerne auf Google+ folgen. Aber auch auf Twitter und Facebook bin ich aktiv.

3 Kommentare » Schreibe einen Kommentar

  1. Pingback: Umgang mit Kritik in den Kommentaren | Henry Schmid

  2. Pingback: Kritik in Kommentaren und mein Umgang damit Mannis Shoutbox

  3. Hi,
    also gute und positive Kritik erhalte ich seit Neuestem hin und wieder und reagiere auch darauf. Solche Kritik hilft mir, weiterzukommen und am Blog etwas zu verbessern. So habe ich neulich aus einer regen Kommentardiskussion heraus,. meinen Kommentare zwecks Leserwünsche etwas anpassen und zum Beispiel WordPress-Kommentare als Erstes darstellen lassen können. Nebenbei erwähnt, verwende ich Google+-Kommentare.

    An sich kann ich mit Kritik gut umgehen und setze dann einiges in Bewegung, antworte auch auf solche Kommentare.

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